IBM investiert, um zum globalen Marktführer für den Internet of Things-Markt zu werden – starker Anstieg bei Kundenprojekten

  • IBMIBM investiert 200 Millionen US-Dollar in die weltweite Watson IoT- Zentrale in München – bis heute eine der größten Investitionen in Europa
  • Erste kognitive IoT-Collaboratories für Kunden und Partner
  • Ankündigung einer strategischen Partnerschaft mit Schaeffler sowie weiteren Kundenengagements mit Aerialtronics und dem Thomas Jefferson University Hospital

IBM (NYSE: IBM) hat heute eine Investition von 200 Millionen US-Dollar in das neue Watson Internet of Things (IoT)-Headquarter in München bekanntgegeben. Hier werden zukünftig neue IoT-Fähigkeiten im Umfeld von Blockchain und Sicherheit entwickelt sowie mit einer Reihe von Kunden Ansätze und Lösungen erarbeitet, wie mithilfe von Watson IoT-Technologien bessere Erkenntnisse aus Milliarden von Sensordaten gewonnen werden können, die etwa in Autos, Kugellagern oder Maschinen erzeugt werden.

Als Teil ihres weltweiten Investments von drei Milliarden US-Dollar, mit dem kognitive Watson-Technologien Eingang in das Internet der Dinge finden sollen, investiert IBM nun 200 Millionen in ihre Münchner IBM Watson IoT- Zentrale. Diese Investition, bis dato eine der größten von IBM in Europa, ist eine Antwort auf die steigende Nachfrage von Kunden, die nach neuen Möglichkeiten suchen, ihre Abläufe mithilfe einer Kombination aus IoT-Technologien und künstlicher Intelligenz neu zu gestalten. Derzeit arbeiten bereits 6.000 internationale Kunden mit kognitiven Watson IoT-Lösungen und Dienstleistungen, acht Monate zuvor waren es 4.000.

Im Münchner Watson IoT Hauptsitz werden erstmals kognitive IoT-Kollaborationsmöglichkeiten angeboten, eine vollkommen neue Art eines „hands-on-the-job“ Industrielabors, in dem Kunden mit Forschern, Ingenieuren und Designern von IBM zusammenarbeiten können, um Innovationen in unterschiedlichen Branchen wie Automobil, Elektronik, Fertigung, Gesundheit oder Versicherungen voranzutreiben. Gemeinsam werden sie sich mit den größten Herausforderungen in ihren jeweiligen Sektoren beschäftigen und neue Konzepte sowie IoT-basierte Lösungen für neue Geschäftsmodelle testen und entwickeln.

„IBM macht große Fortschritte, damit Unternehmen auf der ganzen Welt in diesen Zeiten des fundamentalen technologischen Wandels neue Produkte und Dienstleistungen entwickeln können, die das Leben der Menschen tatsächlich verändern“, sagt Harriet Green, Global Head von Watson IoT. „Deutschland steht an der Spitze dieser Industrie 4.0-Initiative. In München möchten wir unsere Kunden und Partner dazu einladen, unsere Talente und Technologien zu nutzen, um rund um das IoT gemeinsam einen internationalen Hotspot für kollaborative Innovation aufzubauen.“

Schaeffler, Aerialtronics und Thomas Jefferson University Hospital treiben den Erfolg mit IBM Watson IoT voran

Unternehmen aus der ganzen Welt profitieren von Watson IoT. Neue Kundenengagements umfassen:

  • Schaeffler, Das deutsche Industrie-Schwergewicht und einer der weltweit führenden Automobil- und Maschinenbauzulieferer hat eine mehrjährige strategische Partnerschaft mit IBM unterzeichnet, die die digitale Transformation der gesamten Geschäftsbereiche und Kundenlösungen mit Watsons kognitiver Intelligenz und Einsicht von Milliarden von Sensoren beschleunigt. Schaefflers Ziel ist es, der weltweit führende Hersteller von kognitiven Lösungen zu sein, die die Welt in Bewegung bringen. Mithilfe der Konnektivität und Analysefunktionen von IBM Cloud- und Watson IoT-Technologien kann Schaeffler große Mengen an Daten, die aus Millionen von Sensoren im Internet der Dinge entstehen, besser analysieren sowie durch neugewonnene Einblicke präzisere und schnellere Entscheidungen treffen.
  • Aerialtronics, der niederländische Designer und Hersteller von unbemannten Flugzeugsystemen für die Industrie bietet die ersten kommerziellen Drohnen, die mit kognitiven Funktionalitäten der Cloud-basierten IBM Watson IoT-Plattform arbeiten. Die Drohnen von Aerialtronics bieten qualitativ hochwertige Inspektionsdienste für Unternehmen in verschiedenen Branchen – von der Überwachung des Stadtverkehrs über Windkraftanlagen und Bohrinseln bis hin zu Mobilfunkmasten. Anstatt auf Türme oder Masten zu klettern, können Aerialtronics Drohnen nun vom Boden aus durch High-Definition-Kameras und Watsons Visual Recognition APIs die jeweils notwendigen Informationen bereitstellen. Dabei erhalten sie noch während des Flugs eine komplette 360-Grad Übersicht mit hoher Auflösung.
  • Thomas Jefferson University Hospital, das Krankenhaus mit 957 Betten ist Teil der Jefferson Health Anlage im Stadtzentrum von Philadelphia, Pennsylvania. In Zusammenarbeit mit IBM werden hier Krankenhauszimmer mit kognitiver IBM Watson IoT-Technologie ausgestattet, um die Pflege und Betreuung von Patienten bedarfsgerechter und reaktionsschneller zu machen. Dafür stehen Lautsprecher bereit, die mit der IBM Watson IoT-Plattform vernetzt sind und Sprache verstehen. Damit können etwa OP-Leuchten oder Jalousien gesteuert oder bestimmte Informationen abgefragt werden.

IDC sieht IBM als einen der führenden IoT-Anbieter

Die globale Marktführerschaft von IBM im Bereich IoT wurde kürzlich auch vom Analystenhaus IDC bestätigt. IDC kam in ihrer Global-Decision-Maker-Umfrage, bei der über 4.500 Business-Entscheider aus 25 Ländern befragt wurden, zu diesen Ergebnissen:

„55 Prozent der Befragten gaben an, dass das Internet der Dinge für ihr Unternehmen strategisch wichtig ist. Daraus erkennen wir, dass sich der Markt weg von Proof-of-Concept-Projekten hin zu skalierbaren Implementierungen mit Cloud, Analytics und Sicherheitsfunktionen bewegt“, sagt Vernon Turner, Senior Vice President von Enterprise Systems und IDC IoT-Mitglied. „Unsere Forschungsergebnisse zeigen, dass die IBM sich in fast jedem Aspekt des IoT-Markts als bedeutender Player und Leader für die Themen IoT-Plattform, Software und Systemintegration positionieren konnte. IBMs Investitionen in die kognitiven Computing-Technologien der Watson IoT-Plattform werden in Zukunft deutlich an Zugkraft gewinnen – gerade für Unternehmen, die beginnen, eigene IoT-Lösungen auf den Markt zu bringen.“

Neue Watson IoT-Angebote

IBM kündigt außerdem eine Reihe von neuen Angeboten für IoT-Kunden und Entwickler an:

  • Watson IoT Blockchain: Ab sofort können IoT-Daten mit einer Private Blockchain über die IBM Watson IoT-Plattform verbunden werden. Unternehmen können damit IoT-Daten in einer sicheren, privaten Blockchain teilen, um so die Kosten und die Komplexität zu reduzieren, die sich aus den geschäftlichen Transaktionen mit Menschen und Gütern ergeben. Diese Fähigkeiten sind nun vollständig in IBM Blockchain integriert. So nutzt beispielsweise der Transport-Dienstleister Kouvola Innovation (Kinno) die IBM Watson IoT-Plattform unter anderem, um seine Container mit Hilfe der Blockchain zu verfolgen, zu überwachen sowie den Container-Status und Standort zu tracken. IBM verfügt über Blockchain-Experten, die Kunden dabei helfen, diese noch junge Technologie effektiv zu nutzen.
  • Security Solutions und Services: Eine neue Reihe von IoT-Sicherheits-Lösungen und Services hilft Unternehmen proaktiv, ihre potenziellen Risiken zu identifizieren und ihre Geräte vor Cybergefahren zu schützen. Verbesserte Sicherheitsmerkmale in der Watson IoT-Plattform sorgen für Transparenz bei potenziellen Gefährdungen im Netzwerk. Sofortige Warnbenachrichtigungen und automatisierte Reaktionen sind auf die individuelle Kundenumgebung abgestimmt. Zu den Dienstleistungsangeboten gehören auch eine erweiterte Sicherheitsbewertung, Bedrohungsinformationen zur Identifizierung von Anomalien sowie Datenanonymisierung, um die Privatsphäre zu gewährleisten.
  • Natural Language Interface: Neue Angebote, die es Kunden ermöglichen, die Watson IoT-Plattform besser zu erschließen, um neue Sprachschnittstellen für Kunden – in Wohnungen, Autos, Läden, Hotels und Büros – zu entwickeln. Beispielsweise nutzt Local Motors ein von Watson betriebenes Interface für die natürliche Sprache für Olli – eines der ersten selbstfahrenden Fahrzeuge, das in der Lage ist, mit den Passagieren auf natürliche Weise zu interagieren.
  • Das kognitive IoT-“Kochbuch“: Eine neue Ressource für Entwickler, die Code- und Best-Practice-Ansätze zur Lösung kognitiver IoT-Herausforderungen mit Watsons „Natural Language Application Program Interfaces“ (APIs) enthält.

Mehr über Watson IoT

Weitere Informationen über IBM Watson IoT finden Sie unter: www.ibm.com/iot

(Quelle: ibm.com)